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SPAICHINGEN – Gebäck aus Mutpol-Backprojekt auf dem Dreifaltigkeitsberg findet viele Abnehmer. Es weht ein kühler Wind, als Helmut Merkt, Hansi Fetzer, Simon Wißmann und Frank Merkt die Vorbereitungen für das Promi-Event in Angriff nehmen. Unter dem Motto "Sportler backen für Mutpol" backen am Samstag fünf bekannte Spitzensportler und Ex-Wirtschaftsminister Ernst Pfister zusammen mit dem "Freundeskreis Dreifaltigkeitsberg" als Mutpol-Botschafter im Backhaus auf dem Dreifaltigkeitsberg Holzofenbrot und Brezeln.



Unter dem Motto „Sportler backen für Mutpol“ haben am Samstag fünf bekannte Spitzensportler und Ex-Wirtschaftsminister Ernst Pfister zusammen mit dem „Freundeskreis Dreifaltigkeitsberg“ im Backhaus auf dem Dreifaltigkeitsberg Holzofenbrot und Brezeln gebacken.
Gisela Spreng hat ihre Eindrücke in Bildern festgehalten.

 Brezeln müssen in die Lauge

"Vor zwei Jahren hatten wir beim ersten Backen mit den Sportlern richtiges Bilderbuchwetter – hoffen wir, dass es nicht regnet", meint Back-Chef Frank Merkt, der seit Jahren den harten Kern der Dreifaltigkeitsberg-Bäcker - zu denen auch noch Jürgen Braunbart, Uli Schray und Thomas Büchle gehören – zusammenhält.

Die Rhönrad-Meisterin Kathrin Schad, die 2013 mit Erfolg bei den Olympischen Spielen in Chicago dabei war, sowie ein weiterer erfolgreicher Olympia-Teilnehmer, der Ringer Marc Buschle, und Frank "Litty" Ettwein, Ex-Spitzenhandballer beim HBW Balingen-Weilstetten, sind schon da und langweilen sich ein bisschen, weil sie noch nicht gebraucht werden. Als die Ex-Biathletin und zweifache Olympia-Medaillengewinnerin von Vancouver, Simone Hauswald, und der frisch gebackene Deutsche Meister im Rollstuhl-Tischtennis, Marcus Sieger, erscheinen, ist das Sportler-Quintett komplett. Die ersten Brezeln müssen in die Lauge und gesalzen werden. Dann hat Ernst Pfister seinen Auftritt im weißen Outfit eines Fünf-Sterne-Kochs.

Erst als Bäckermeister Thomas Büchle den Brezelteig anliefert und dem Back-Sextett Anweisungen gibt, wie man mit dem richtigen Dreh eine Brezel formt, nimmt die Aktion Fahrt auf. Pfister ist in seinem Element. Schließlich hat er jahrelang in der Bäckerei seiner Eltern in Trossingen mitgeholfen. Aber die anderen holen nach ein paar Fehlversuchen schnell auf. Ettwein stellt fest, dass ihm die Erfahrungen in der "Metzge", wo er herkommt, hier wenig nützen. "Erst rollen, dann drücken – und immer mit leicht feuchten Händen" – nach diesem Büchle-Tipp klappt es aber richtig gut. Simone gelingt es schließlich, im privaten Wettkampf mit dem Bäckerssohn Pfister, die Teigschlangen in der Luft ineinander zu verdrehen. Ihre dreijährigen Zwillingsbuben Noah und Filou mischen kräftig mit. Was sie mit ihren kleinen Händen produzieren, kommt am Ende als "Laugenknoten" in den Backofen.

Als es mit den Käuferscharen und Zuschauern nicht so recht klappen will, macht Pfister in der Dreifaltigkeits-Gaststätte Werbung für Mutpol und die Backaktion. Und siehe da: Plötzlich finden sich eine Menge Senioren auf dem Backplatz ein. "Wir kommen aus dem Schwäbischen Wald und haben uns für eine Fahrt ins Blaue angemeldet", verrät eine ältere Dame. "Das mit dem Brotbacken gehört sicher mit zu unserem Überraschungspaket." Der Busfahrer und Organisator freut sich diebisch über den unerwarteten Programmpunkt "Backen mit Promis", der sein Programm bereichert und seine Reisegruppe begeistert.

Patres mischen sich unter Gäste

Inzwischen regnet es leicht. Der traditionelle Backtrupp, der einmal im Monat hier bäckt, lädt die Besucher zu Kaffee, Kuchen und ofenfrischen Brezeln ein. Auch die Patres Superior Stephen Michael CMF und Alfons Schmid CMF mischen sich unter die Gäste. Das Holzofenbrot findet reißenden Absatz. Ein paar Leute kommen extra des Brots wegen auf den Berg. Und Dieter Meyer, Gesamtleiter von Mutpol, sowie sein Stellvertreter Roland Klamert freuen sich über die Finanzspritze, die ungekürzt in ihrer Kasse landen soll.


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