Inklusion

Die Gotthilf-Vollert-Schule war und ist hier der Zeit voraus.

Vom Schuljahr 1997 / 1998 bis zum Schuljahr 2015 / 2016 betrieben wir eine schulische Außenstelle – damals noch unter dem Begriff „Vertiefte Kooperation“ – an der Rupert-Mayer-Schule (katholische Freie Grund-, Haupt- und Werkrealschule) in Spaichingen. Diese schulische Außenstelle – nach dem neuen Schulgesetz jetzt als "Kooperative Organisationsform" bezeichnet – wurde mit Beginn des Schuljahres 2015 / 2016 in Absprache mit dem Regierungspräsidium Freiburg (RP Freiburg) und dem Staatlichen Schulamt Konstanz (SSA Konstanz) auf die Realschule Spaichingen, die Schillerschule Spaichingen, die Baldenbergschule Spaichingen und die Konzenbergschule Wurmlingen übertragen. Dort werden Schülerinnen und Schüler, die eigentlich die Schule für Erziehungshilfe besuchen müssten (E-Bescheid), in ihren Klassen von Lehrkräften der Gotthilf-Vollert-Schule (SfE) mitbeschult, aber auch reguläre Schulkinder der entsprechenden Schulen mit erhöhtem Förderbedarf, sofern die Lehrkräfte der Sonderschule noch über Kapazitäten verfügen.

Seit dem Schuljahr 2012 / 2013 wird das „Spaichinger Modell“ auch als Außenklasse an der Gemeinschaftsschule Obere Donau Fridingen/Neuhausen an den beiden Standorten Fridingen und Neuhausen umgesetzt.

Die Arbeit der Lehrkräfte wird zusätzlich durch sozialpädagogische Mitarbeiter unterstützt.
 

Inklusive Beschulung
Wesentliche Vorteile
  • Wohnortnahe und lebensfeldbezogene Förderung (für Schüler leichter verständlich und transparenter)
  • Die Schülerinnen und Schüler der Außenstelle bzw. Außenklasse sollen möglichst am allgemeinen Unterricht teilnehmen.
  • Schüler und Lehrer der Außenstelle sind in der Allgemein-schule integriert.
  • Der sonderpädagogische Förderplan wird vom Sonder-schullehrer in Absprache mit dem Klassenlehrer nach den jeweiligen individuellen Voraussetzungen entwickelt.
  • Enge Zusammenarbeit mit Eltern und Behörden
Inklusion bedeutet
Die Ziele können je nach der persönlichen Situation des Kindes / Jugendlichen sehr unterschiedlich sein, z.B.:
  • Vorbereitung auf einen Schulabschluss
  • Vermittlung der Bildungsinhalte der Förderschule
  • Reintegration in einen Klassenverband
  • Konzentration auf wesentliche Schlüsselqualifikationen: zuverlässiges, regelmäßiges Arbeiten, nach vorgegebenen Strukturen, verantwortlicher Umgang mit technischen Geräten, handschriftliche saubere Ausführung von Aufgaben
  • Hilfe beim Aufbau von Zutrauen in eigene Fähigkeiten und Zukunftsperspektiven
  • Erkennen von Problembewältigungsstrukturen
  • Leben lernen
  • Sozialtraining
Ziele Ziel aller pädagogischen Maßnahmen ist eine markante Verbesserung des Verhaltens, der Einstellung und der Schulleistungen des Schülers mit der Absicht, die Zukunftsaussichten des Schülers unter Beibehaltung des gewohnten Umfelds in Zusammenarbeit mit allen Beteiligten positiv zu gestalten und zu erweitern.
 
Ansprechpartner
Schmidt, Volker
Schulleiter der Gotthilf-Vollert-Schule / stellvertretender Gesamtleiter
Locher, Nicole
Stellvertretende Schulleiterin der Gotthilf-Vollert-Schule